Trabrennen - Rennsport mit Zukunft
Startseite | Über Uns | Shophilfe | Turniertrottel®-Dealer | Kontakt | Impressum

Reitsport Trabrennen - Rennsport mit Zukunft

Das Trabrennen bezeichnet einen Pferdesportart, bei der nur das traben erlaubt ist. Dabei wird ein Sulky (einachsiges Pferdefuhrwerk) per Klicksystem am Pferdegeschirr befestigt.

Um an einem Trabrennen teilnehmen zu dürfen, muß der Trabrennfahrer eine Fahrerlizenz vorweisen können. Diese ist mit verschiedenen Prüfungen und Rennen verbunden.

Es gibt verschiedene Distanzen, auf die die Rennen begrenzt sind. Sie finden sowohl auf Grasbahnen, als auch auf Sandbahnen statt. Es gibt drei verschiedene Arten von Startmethoden. Dazu zählen der Bänderstart, der fliegende Start und der Autostart.
Beim Bänderstart wird ein Gummiband über die Rennbahn gespannt, welches mit dem Startsignal losgelassen wird und das Rennen beginnt.
Der fliegende Start erfolgt nur durch ein normales Startkommando. Während der Autostart von einem Fahrzeug, an dessen Heck zwei ausladende Gitterflügel befestigt sind, begleitet wird. Dieses bleibt solange vor den Pferden, bis eine bestimmte Markierung erreicht ist und der Start beginnt.

Es sind verschiedene Zulassungskriterien für ein Trabrennen vorgeschrieben.
So muss das Pferd vor der Rennzulassung eine bestimmte Qualifikation vorweisen können. Die zu erreichende Kilometerzeit von 2-jährigen Pferden liegt bei 1:30 und ab dem 5. Lebensjahr bei 1 Minute und 30 Sekunden.
Ausserdem bekommt das Pferd einen Brand mit laufender Nummer und Geburtsjahr auf den Hals.

Das benötigte Equipment welches jeder Trabrennfahrer und besonders sein Pferd benötigt ist sehr umfangreich.
Dazu gehören das Geschirr, sowie Zaum und Zügel. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit einen Sandschutz für Maul und Augen, sowie Ohrstöpsel und Zungenband zu benutzen.
Die Beine des Pferdes werden durch bestimmt Vorrichtungen geschützt. Diese bestehen aus Kniebändern, Sehnenschoner, Gamaschen, Gummiglocken und Streifkappen.
Auch der Trabrennfahrer muss sich angemessen kleiden. Vorgeschrieben sind hier gutes Schuhe, Handschuhe, Helm, weiße Hose und ein farbiges Oberteil.

Obwohl die meisten Traber Braune sind, so kann man dies dennoch nicht als typisches Aussehen bezeichnen. Es gibt sowohl Füchse, Rappen und Schimmel als Trabrennpferde.

Das ersten Trabrennen in Deutschland fanden 1913 in Berlin-Mariendorf und Berlin-Karlshorst stadt.

Mittlerweile ist diese Art von Pferdesport sehr verbreitet und erfreut sich großer Beliebtheit.

Weitere interesante Artikel zum Thema Reitsport:

Einen Kommentar schreiben